
Geschichtsfälschung, noch weitaus mehr als nur ein Verbrechen gegen die
Menschheit
Aus Ereignissen und
Informationen zu lernen, sie unter Nutzung von Intelligenz, eine der
Eigenschaften, die den Mensch zu etwas besonderem macht, miteinander zu
verknüpfen, dies gibt der Geschichtsschreibung ihren Sinn und Wert. Damit aber
können falsche Informationen, je nach Bedeutung des Ereignisses, bis hin zu
völligen Fehlentwicklungen der menschlichen Gesellschaften führen.
Wie sich in neuesten
Forschungen gezeigt hat, wurde das wohl bedeutsamste Ereignis des 20.
Jahrhunderts, der Zweite Weltkrieg, sowohl in seiner Entstehung, als auch, was
die herrschenden politischen Interessen und Absichten angeht, nicht nur
teilweise, sondern vollständig verfälscht. Und dies ging soweit, bis sich
letztlich eine völlig Verkehrung der Tatsachen und Wahrheiten ergeben hat. Die
Fälschungen führten zu dem Ergebnis, daß sowohl die wahren Schuldigen an diesem
Weltkrieg, als auch die von ihnen verfolgten Absichten bis heute kaum jemandem
bekannt sind. Dies Unkenntnis zur Wahrheit hat wiederum zur Folge, daß auch
niemand aus diesen bis heute unbekannten Wahrheiten lernen konnte. Völlig
unerkannt können so die, die das größte Verbrechen gegen die Menschheit
begangen haben, auch heute noch völlig unerkannt ihren Zielen nachgehen. Mit
dem Zweiten Weltkrieg wurde nicht nur unzähliges Leid und ein kaum zu beziffernder
Schaden verursacht, sondern dadurch, daß die Schuldfrage durch eine gewaltige
Fälschungsaktion auf eigentlich Unschuldige verlagert wurde, konnte es
gelingen, daß anschließend die gesamten weltgesellschaftlichen Entwicklungen in
gegen die menschlichen Gesellschaften wirkende Bahnen gelenkt wurden. Die
Bedeutung dieser Fälschungen und ihre Konsequenzen können also gravierender
kaum sein.
Aber nicht nur Entstehung
und Ablauf des Zweiten Weltkrieges wurden mittels umfangreicher Manipulation
und falscher Deutungen der Informationen und Zusammenhänge völlig umgekehrt und
mit der Macht der Medien zum Allgemeinwissen gemacht. Betrachten wir allein die
Geschichte der letzten 100 Jahre, so erscheint heute nichts so, wie es
tatsächlich war. Wie aber konnte es gelingen, die tatsächlichen Wahrheiten der
letzten 100 Jahre bis heute so erfolgreich im Verborgenen zu halten? Waren alle
Geschichtsforscher zu einfältig oder gab es für alle Seiten und zu allen Zeiten
handfeste, immer auch politische Gründe, die Wahrheiten nicht offenzulegen? Da
von den Unwahrheiten insbesondere das Deutsche Volk so nachteilig betroffen war
und ist, weshalb hat sich zu keiner Zeit - insbesondere in diesem Deutschland -
jemand gefunden, der die Wahrheit aufdeckt und sie zum Allgemeinwissen macht?
Die Antwort liefern allein
schon die politischen Zuständen, die Deutschland in den letzten 100 Jahren
durchlebt durfte. Zustände, während derer nur in einem sehr kurzen
Zeitabschnitt auch von deutscher Seite ein Interesse an einer Veröffentlichung
der Wahrheit bestand. Bis in die 20-er Jahre hinein herrschte wohl vielfältige
Unklarheit über die tatsächlichen ausländischen Absichten, die zum Ersten
Weltkrieg geführt hatten. Da die wahren Schuldigen an diesem Krieg aber die gleichen
waren, die der Weimarer Republik
anschließend die Leiter zum „demokratischen“ Aufstieg gereicht hatten, bestand
also auch von Seiten der an die Macht gekommenen Demokraten nicht das geringste
Interesse an einer Aufklärung.
Und auch in der Zeit des
Dritten Reiches war vielfach nur das propagandistisch Wichtige zu erfahren. Die
Erklärung dafür wiederum ergibt sich aus der außenpolitischen Konstellation, in
der sich die damalige Führung des Reiches sah. War doch das Reich mit den
vorhandenen Machtmöglichkeiten allein noch nicht einmal in der Lage, die eigene
politische Unabhängigkeit und den weiteren Bestand des Reiches sicherzustellen.
Man war also immer auf die Unterstützung, zumindest aber auf eine wohlwollende
Duldung ausländischer Mächte angewiesen. Und diese Unterstützung konnte nur aus
zwei Richtungen kommen: von der Sowjetunion oder von den westlichen
Demokratien. Wie allein der gesamte außenpolitische Aufstieg des Deutschen
Reiches bis 1939 es zeigt, hatte sich dessen Führung für eine Zusammenarbeit
mit den Demokratien entschieden. Wollte sie deren Unterstützung nicht durch
zuviel Wahrheiten, sowohl zum Ersten Weltkrieg, wie auch zur daran anschließend
installierten demokratischen Phase, der Weimarer Republik, gefährden, so konnte
man vieles nur andeuten oder mußte gar jede Informationsweitergabe unterlassen.
Denn die, die beides geplant und bewerkstelligt hatten, waren die gleichen, die
als neue Verbündete gewonnen werden sollten. Erst nach der gescheiterten
Mission des Führerstellvertreters Hess im Mai 1941, als eingesehen werden
mußte, daß selbst alles den westlichen Demokratien entgegengebrachte Wohlwollen
das Reich nicht davor bewahrt hatte, zum zweiten Mal in einen Weltkrieg
gezwungen worden zu sein, erst zwischen dem Sommer 1941 und dem Untergang des
Dritten Reiches fast genau drei Jahre später, war man in Deutschland bemüht,
die volle Wahrheit zu publizieren. Nur wer hatte zu dieser Zeit schon Zeit zum
Lesen oder zum Nachdenken? Wer konnte in dieser Zeit noch wahre Informationen
von Propaganda unterscheiden?
Und
nach dem anschließenden 4-jährigen Terror „entstanden“ dann die beiden
Besatzungsstaaten, in denen die politischen deutschen Handlanger ihre
Positionen und damit auch ihre Existenz einzig dem Wohlwollen ihrer Auftraggeber
zu verdanken hatten, womit wiederum, bis heute, jede Aufklärung zu unterbleiben
hatte.
Selbst
wenn wir uns die längst vergangenen Jahrhunderte, ja wenn wir uns gar die
beiden letzten Jahrtausende ansehen, so lassen auch in dieser Zeit gravierendste
Widersprüche und Ungereimtheiten in der Geschichtsschreibung feststellen. Was
nun während der gesamten geschichtlichen Entwicklung immer gleich blieb, vom
tiefsten Altertum bis in die Neuzeit, waren die Gründe für alle Fälschungen,
die damit verfolgten Ziele, wie auch die hinter allen Verfälschungen stehende,
immer gleichgebliebene Motivation.
Bei
allen Fälschungsaktionen, mal abgesehen von solchen, die aus individueller
Vorteilsnahme begründet waren, blieb der Charakter des Systems, das die Fälschungen
forderte und erforderte, immer der gleiche. Ging es doch bei allen Fälschungsaktionen
jeweils immer darum, die Initiatoren und ihre begangenen Machenschaften vor
jeder Öffentlichkeit ihrer verkommenen Absichten, vor jeder Entdeckung zu
schützen. Nur die, die etwas zu verbergen haben, haben es nötig, etwas zu verfälschen!
Und nur die, die gegen allgemein gültige Werte verstoßen haben und unentdeckt
bleiben und so auch ihre künftige Macht erhalten wollen, müssen fälschen. Und
noch etwas: sie müssen zum Zeitpunkt der Fälschungsaktion über die technischen
und politischen Möglichkeiten verfügen, alle Unterlagen im Zugriff zu haben, um
sie den eigenen Erfordernissen anpassen zu können, würden sie sich doch bei
Halbheit und Unvollständigkeit selbst nur als Fälscher und Täuscher entlarven.
Immer
nur ein solches System, dessen Herrschaft nicht im Einklang mit den bestehenden
gesellschaftlichen Werten steht, muß die Beherrschten durch Falschinformationen
über die wahren Zustände hinwegtäuschen, will es nicht gezwungen (weil langfristig
nicht tragfähig) sein, seine Herrschaft einzig auf Gewalt, Unrecht und Willkür
zu stützen. Nur werden die Fälscher damit zwangsläufig zu Terroristen des
menschlichen Geistes, der wohl übelsten aller Arten des Terrorismus. Und sie werden
immer alles tun müssen, um als solche nicht entlarvt und erkannt zu werden.
Wäre ansonsten doch nicht nur die Herrschaft ihres Systems beendet, sondern
wären dann alle entlarvten Systembetrüger und Herrschaftsmitglieder auch
persönlich äußerst gefährdet.
Immer
dort, wo es im Laufe der Geschichte zu großangelegten Fälschungsaktionen kam,
hat ein verkommenes, jenseits aller menschlichen und gesellschaftlichen Werte
stehendes Herrschaftssystem versucht, sich seine Herrschaft mittels einer umfassenden
Fälschung zu erhalten!
Abgesehen
von den verschiedenen Fälschungsaktionen der Antike, sind es zwei
geschichtliche Großaktionen, die bis heute wirken:
·
Die Fälschung der
gesamten Geschichte der katholischen Papstkirche zur Renaissance-Zeit
·
Die Verfälschung der
Geschichte des Dritten Reiches und des Zweiten Weltkrieges durch dessen
Siegermächte.
Gerrit!
zurück